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Ich habe alle Träume rausgenommen, manche erschrecken mich heute richtig. Interessanter Weise hatte ich letzte Woche wieder zwei Träume, die genau hierher passen würde. Vermutlich träume ich auch mit 85 immer noch das gleiche ...
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Das Blog heute mal wieder lesbar gemacht und ein einigermaßen vernünftiges Layout gegeben. Dabei bedauere ich sehr, dass mein schönes "Rosenbeet"-Layout nicht mehr funktioniert. So ganz verloren gehen soll das hier ja auch nicht, auch wenn es schon zwei Jahre alt ist.
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Layout
Ich habe gerade gesehen, dass ich während meiner Abwesenheit zwei lobende Einträge in meinem Gästebuch erhalten habe, die sich beide auf das Layout meines Weblogs beziehen. Das freut mich natürlich sehr.
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Meine Nächte werden ruhiger, die Träume weniger. Es ist deutlich zu spüren, dass durchschlafene Nächte erholsamer sind als mit Albträumen gespickte.
Ab und zu kommt es aber doch mal wieder vor, dass ich mich an meine Träume erinnern kann. Und immer immer immer ist ein Bestandteil des Traums ein Ort, eine Begebenheit oder eine Person aus meiner Kinder-/Jugendzeit. Jetzt überlege ich, ob ich nicht doch mal zu jemandem gehen soll, der sich damit auskennt.
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Gesundheit!
Donnerstag, 23 Uhr. Ich greife zur abendlichen Tablettenpackung und stelle fest: "Scheiße, ich hab nur noch zwei." Also muss ich morgen zum Arzt, neue verschreiben lassen. Hausarzt geht aber nicht - wegen des "Budgetproblems". Also zum Facharzt. Der hat morgen natürlich nur vormittags die Praxis besetzt, ist ja Freitag. Toll. Also dann gut, geh ich halt morgen früh.
Freitag, 5.50 Uhr. Der Wecker klingelt. Ich will schon einen Fuß aus dem Bett heben, da fällt mir grade noch rechtzeitig fällt ein, dass ich ja zum Arzt muss. Da ist aber vor acht keiner da, das ist ja eine Facharzt-Praxis. Immerhin kann ich so nochmal ne Stunde schlafen.
Freitag, 8.05 Uhr. Anruf beim Arzt. Super, die Dame am Telefon macht mir das Rezept zurecht, ich kann es dann abholen. Ach ja: "Und vergessen Sie nicht, eine Überweisung oder 10 Euro mitzubringen". Shit, stimmt ja, ist ja ein neues Quartal. Also doch erst nochmal zu Hausarzt.
Freitag, 8.32 Uhr. 10 Euro auf den Tresen gelegt und um die Überweisung gebeten. "Nehmen Sie doch bitte einen kleinen Moment im Wartezimmer Platz, ich mache die Überweisung sofort fertig."
Freitag, 8.40 Uhr. Langsam wird es mir warm und ich ziehe die Jacke aus. Offenbar gibt es Unterschiede in der Bedeutung des Ausdrucks "kleiner Moment".
Freitag, 8.45 Uhr. Ich fange an, den Stern zu lesen.
Freitag, 8.46 Uhr. Zwei Patienten werden in die Arztzimmer gebeten.
Freitag, 9.03 Uhr. Ich denke an die Arbeit im Büro, lege den Stern zur Seite und rutsche etwas unruhig auf dem Stuhl umher.
Freitag, 9.10 Uhr. Ich erdreiste mich, am Tresen nachzufragen, wie lange das mit der Überweisung dauert. "Die muss der Doktor unterschreiben. Und das kann er immer nur zwischen zwei Patienenten, soviel Geduld müssen Sie haben." Komisch nur, dass es schon mindestens drei Lücken gegeben haben muss. Also keine Antwort auf meine Frage, nur noch der Nachruf auf meinem Weg zurück ins Wartezimmer: "Es kann aber nicht mehr lange dauern." - "Prima, ich warte ja auch erst über eine halbe Stunde", patze ich noch heraus, bevor ich die Tür des Wartezimmers wieder schließe.
Freitag, 9.12 Uhr. Offenbar hat irgendjemand den letzten Kommentar gehört, denn kaum sitze ich wieder, bekomme ich den gewünschten Zettel. Obwohl gar kein Patient rein oder raus ging - von Lücke kann keine Rede sein. Die Dame neben mir fragt mich noch verwundert: "Für den kleinen Zettel haben Sie jetzt eine halbe Stunde gewartet?, um dann erschreckt auszurechnen, wie lange sie dann wohl hier sitzen wird. Mir ist es egal, ich habe endlich, was ich will.
Freitag, 9.13 Uhr. Jetzt aber schnell zum nächsten Arzt. In neunundzwanzig Minuten fährt der Zug. Wenn ich den nicht erwische, kann ich eine Stunde am Bahnhof warten.
Freitag 9.20 Uhr. Überweisung auf den Tresen und um das Rezept gebeten. Die Arzthelferin schaut mich freundlich an, sagt "Einen Moment bitte" und verschwindet in einem Behandlungszimmer. Die anderen Damen von der Rezeption haben offenbar Frühstückspause, jedenfalls höre ich sie im Untergeschoß lachen. So stehe ich also vor dem Tresen und warte mal wieder.
Freitag, 9.23 Uhr. Jetzt hat jemand Zeit für mich. Um festzustellen, dass mein Rezept noch nicht unterschrieben ist. Ich solle doch bitte "einen kleinen Moment Platz nehmen". Ich bin kurz vorm Platzen, muss aber immerhin nicht ins Wartezimmer, sondern darf den Stuhl vor dem Tresen benutzen. Das hat sogar etwas beruhigendes für mich: So kann ich wenigstens nicht vergessen gehen.
Freitag, 9.24 Uhr. Ein versöhnlicher Abschluss. Offenbar gibt es Praxen, die von "einem kleinen Moment" das gleiche Verständnis haben wie ich. Ich halte mein Rezept in den Händen und radle zum Bahnhof. Den Zug erwische ich noch.
Freitag, 10.32 Uhr. Geschafft! Mit einer kleinen Verzögerung von 2 Stunden und 32 Minuten bin ich am Arbeitsplatz eingetroffen. Ob Ulla Schmidt mir den Ausfall bezahlt?
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Die Werkzeuge des Geistes werden zu Ballast,
wenn die Umgebung, die sie notwendig gemacht hat,
nicht mehr existiert.
(Henri Bergson)
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Die Leidenschaft für die Wahrheit
wird zum Schweigen gebracht
durch Antworten, die das Gewicht
unbestrittener Autoritäten haben.
(Paul Tillich)
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Ich bin wieder hier
in meinem Revier ;-)
Und danke allen, die trotz meiner langen Abwesenheit mein Weblog
tatsächlich gelesen haben und sogar kommentiert haben. Merci :-)
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Manchmal verspüre ich das dringende innere Bedürfnis, mein Büro zu verlassen und im Flur auf Händen zu laufen. Oder einfach einen Handstand zu machen. Das ist ein komisches Bedürfnis, ich weiß. Aber es zeigt schon seit meiner Jugendjahren einen ganz bestimmten körperlich-geistigen Zustand an. Den kann ich zwar nicht definieren, aber wenn er da ist, ist er da. So in etwa wie ich manchmal abends im Bett liege und eine ganz bestimmte Situation wahrnehme. Nicht gefühlt, nicht gesehen, aber doch gegenwärtig. Und dann weiß ich: Jetzt schlafe ich gleich ein. Das ist ein sehr beruhigendes Wissen. In wachem Zustand kann ich mich auch nicht an die Situation erinnern, obwohl sie oft gleich oder ähnlich ist.
So ist das auch mit dem Handstand. Mich würde nur mal interessieren, ob ich in dem Moment auch wirklich einen Handstand hinbekäme oder gar auf den Händen laufen könnte. Das kann ich nämlich nicht. Aber ich habe es noch nicht ausprobiert, ich muss mich vor meinen Kollegen ja nicht ganz zum Affen machen :-)
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Alles Banane!
Es ist Mittag, ich geh "mal eben schnell" zum Minimal, ein Brötchen kaufen. 'Ach, die Bananen sehen ja auch ganz nett aus, nehm ich doch mal welche mit', denk ich. Aber ein Blick auf das Preisschild lässt mir fast die Bananen aus der Hand fallen: 60,34 € für fünf Bananen! Schreck lass nach.
Uff, zum Glück steht da eine Angestellte. Also hin und nachgefragt, ob das so sein könne. "Is 'n Druckfehler. Banane koste 89 Cent es Kilo, net 89 Euro.", kommt die mürrische Antwort. Ah ja, gut. Vorsichtig die nächste Frage: "Und die an der Kasse wissen das?" *brummel* "Solle se ausrechne." 'Vielen Dank für die freundliche und zuvorkommende Antwort,' denke ich und beschließe, mich auf das Wagnis einzulassen.
Selbstverständlich sind von 5 Kassen nur 2 Kassen auf, es gibt auch keine weiteren, trotz intensiven Drücken der Klingel und dem ständigen "Vielen - Dank - für - ihren - Hinweis. - Es - wird - sofort - eine - weitere - Kasse - geöffnet." Also hinten angestellt und gewartet. Und dummerweise zu spät gemerkt, dass dort meine Lieblingskassiererin (*ironieoff*) sitzt. Also den Geduldigkeitsregler noch mal nach oben geschoben.
Zwei Einkäufer vor mir hat auch einer Bananen. Das war mir klar, als die Kassiererin aufsteht, um den Storno-Schlüssel zu holen. Dann geht die Diskussion los: "Hole se sich ein anderes Päckchen." "Das geht nicht, da ist überall der falsche Preis drauf." "Wie? Wirklich?" Kopfschütteln der Kassiererin (Zeitlupe, wohlgemerkt!) "Das kann doch net sein." "Doch, sie sollen das ausrechnen". Blankes Entsetzen: "Ne, gucken se noch mal bei de Banane!"
"Nein, da ist wirklich überall der falsche Preis.", schalte ich mich ein, bevor wir morgen noch hier stehen. "Das gibt’s doch net", noch mal kopfschütteln. Langsam und in aller Ruhe dreht und wendet sie die Bananen, schaut sich den Preis und das Gewicht an. Und legt sie dann unter die Kasse. "Kommen sie morgen wieder." Der Kunde ist verwirrt, aber fügt sich.
Dann komme ich an die Reihe. Bevor sie meine Bananen auch falsch einscannt mache ich schnell den Vorschlag, doch einfach die Bananen zu wiegen und 89 Cent einzugeben. "Wie soll ich das denn mache? Mer ham doch Codes hier, und den weiß ich doch net." Hm. Auch wenn ein kurzer Blick in die Schlange hinter mir nix Gutes verheißt, wage ich noch zu vorzuschlagen: "Und wenn sie einfach den Preis hier durch hundert teilen? Also 60 oder meinetwegen 61 Cent nehmen?" Mit großen Augen werde ich angeschaut: "Das kann ich net rechne."
OK, alles klar. Ich lasse die Bananen da, sie verschwinden unter der Kasse, gibt’s heute eben keine Vitamine. Und während ich noch überlege, ob ich mal dem Chef Bescheid geben soll, gibt eine andere Kundin der Angestellten in der Obstabteilung das Dilemma bekannt. Die Reaktion: "Das ist net mein Problem."
Jut, ich lass das mit dem Chef, sollen sie doch sehen, wie sie die Kassiererin abends aus ihrem Berg von Bananen im Kassenhäuschen rausbekommen.
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Chaos :-)
Oh man, ich als superchaotisch ungeplanter Mensch muss jetzt meine Arbeit einteilen. Und dass auch noch so, dass a) ich jederzeit einen Überblick darüber habe, wie weit wir sind und b) (noch schlimmer) ich die Arbeit so aufteilen kann, dass meine Mitarbeiter immer etwas und noch dazu etwas sinnvolles zu tun haben.
Ich glaube, ich werde mehr Zeit für die Planung brauchen als ich brauchen würde, würde ich die Arbeit gleich alleine machen ... MAAAAMAAAAA .....!!!!
;-)
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Der Mut, Fehler zu machen, ist das Tor, das uns aus der Burg der Mittelmäßigkeit herausführt.
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'Kind, Du musst noch den Ernst des Lebens begreifen', hat meine Oma oft zu mir gesagt. Jetzt bin ich wohl das, was man gemeinhin einen Mensch in den besten Jahren nennt, aber den Ernst des Lebens habe ich immer noch nicht begriffen. In der Beziehung bin ich immer noch das kleine Kind.
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Wenn wir alles täten, wozu wir im Stande sind - wir würden uns wahrlich in Erstaunen versetzen.
(Thomas A. Edison)
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Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein; gieb ihnen noch zwei südlichere Tage, dränge sie zur Vollendung hin und jage die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Rainer Maria Rilke
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Was für ein Scheißtag. Die Entscheidung, heute arbeiten zu gehen oder zu Hause zu bleiben, fiel für "zu Hause" aus. Ich habe mich heute morgen aber auch echt schlecht gefühlt, was durch das zu Hause bleiben aber auch nicht besser wurde. Eher im Gegenteil, jetzt tut zusätzlich zu den körperlichen Schmerzen auch noch die Seele weh. Obwohl sie das vorher auch schon getan hat, nur hatte sie heute mehr Zeit dafür, den Schmerz auch durchzusetzen. Außerdem fehlt mir jetzt ein Tag in der Woche, weil ich doch eigentlich am Freitag einen Tag Urlaub wollte. Den kann ich jetzt erstmal vergessen, wenn ich meine Arbeit diese Woche noch einigermaßen schaffen will. Damit ist der Samstag schon wieder vollgestopft mit Terminen und Hektik, und der Sonntag bleibt für die dämliche Hausarbeit. Manchmal ist das Leben einfach nur so richtig schön beschissen. Zum Glück gibt es auch andere Tage, ich hoffe mal auf nächste Woche.
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Musikverein
Auch wenn ich aufgehört habe, hier meine Träume zu veröffentlichen, ein Thema kommt immer und immer wieder in meinen Träumen vor: Mein alter Musikverein. Mal bin ich nur passiv dabei, mal spiele ich ein anderes Instrument, aber meistens gehöre ich genau so dazu wie früher auch. Jetzt ist die Frage, was mir fehlt: Die Musik, das gemeinschaftliche Glücksgefühl bei Auftritten, die Gesellschaft, die Erlebnisse? Vermutlich alles zusammen, aber nochmal so einen Verein, wie wir es früher waren, werde ich nirgend auf Erden wieder finden. Traurig und schön zugleich. Traurig, weil etwas unwiderbringlich verloren ist, schön, weil mir die Erinnerung niemand nehmen kann. Ich weiß trotzdem nicht, ob ich lachen oder weinen soll ...
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Gerechtigkeit und Toleranz
War mir immer mal wieder und immer häufiger auffällt ist die mangelnde Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit in unsere heutigen Gesellschaft. OK, ich weiß nicht, ob es zu andern Zeiten besser war, ich kann nur das Heute beurteilen, aber das reicht mir eigentlich auch.
Da wird auf Biegen und Brechen in der Schule Kritikfähigkeit geübt, sollen doch ausnahmslos mündige Bürger herangezogen werden, die sich nicht so leicht täuschen lassen. Aber natürlich und bitte schön muss dabei auch genau lehrt werden, was kritisierbar ist und was nicht. Mehr noch, es muss natürlich und selbstverständlich auch gelernt werden, was ein guter und mündiger Bürger kritisieren muss, um als kritischer Bürger angesehen zu werden. Und wer von uns möchte das heute nicht sein?
Wo aber man um Gerechtigkeit bemüht ist, ist eine möglichst objektive Betrachtungsweise hilfreich, und um eine möglichst objektive Betrachtungsweise zu erlangen, darf nichts unkritisierbar sein. Wo Kritik unerwünscht ist, ist der Blick verstellt, wo der Blick verstellt ist, fehlt Objektivität und wo Objektivität fehlt, wird aus Gerechtigkeit Selbstgerechtigkeit. Welche Ausmaße das annehmen kann, dürfte bekannt sein.
Im Spiegel online ist ein Zitat einer jüdischen Oberschülerin zu finden, das das sehr schön auf den Punkt bringt: "Beliebt sei zum Beispiel, sagt Miriam, dass Schüler sich in Abgrenzung zur mühsam erlernten Geschichte des "Dritten Reichs" mit ihrer Toleranz brüsteten."
Offenbar gelingt es nicht, den Inhalt zu vermitteln, sondern wichtig ist nur die Fassade: Ich bin tolerant, also bin ich gut. Dass dieser Schuss auch nach hinten logehen kann, muss manchmal die harte Wirklichkeit lehren, sofern man sich ihr stellt. Dabei ist das die leichtere Übung. Schwieriger wird es, sich Kritik über zu öffnen und echte Kritikfähigkeit zu lernen. Denn dafür muss man unter Umständen bereit sein, alte Standpunkte aufzugeben und neue mühsam zu suchen. Da kann eine Fundamentalopposition, vor allem, wenn sich noch aus "guter Absicht" eingenommen wurde, als der leichtere, manchmal auch als der einzige Weg erscheinen. Richtig muss er trotzdem nicht sein.
Quellen: Wie rechts darf ein Lehrer sein? "Was, ihr seid Juden? Das hätten wir ja nie gedacht!"
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Steh auf, wenn du am Boden bist!
Wenn du mit dir am Ende bist und du einfach nicht weiter willst, weil du dich nur noch fragst warum und wozu und was dein Leben noch bringen soll.
Halt durch, auch wenn du allein bist! Halt durch, schmeiß jetzt nicht alles hin! Halt durch, und irgendwann wirst du verstehen, dass es jedem einmal so geht.
Und wenn ein Sturm dich in die Knie zwingt, halt dein Gesicht einfach gegen den Wind. Egal, wie dunkel die Wolken über dir sind, sie werden irgendwann vorüberziehn.
Steh auf, wenn du am Boden bist! Steh auf, auch wenn du unten liegst! Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!
Es ist schwer, seinen Weg nicht zu verliern, und bei den Regeln und Gesetzen hier ohne Verrat ein Leben zu führn, das man selber noch respektiert.
Auch wenn die Zeichen gerade alle gegen dich stehn und niemand auf dich wetten will, du brauchst hier keinem irgendeinen Beweis zu bringen, es sei denn es ist für dich selbst!
Steh auf, wenn du am Boden bist! Steh auf, auch wenn du unten liegst! Steh auf, es wird schon irgendwie weitergehn!
Nur keine Panik, so schlimm wird es nicht! Mehr als deinen Kopf reißt man dir nicht weg! Komm und sieh nach vorn!
DtH
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Erstaunlich
" Irre!
Gmaess eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterat, ist es nchit witihcg in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist dsas der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man den Txet onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems. Ehct ksras! Das ghet wicklirh!"
Ich sehe schon der nächsten Rechtschreibreform mit Schrecken entgegen ;-)
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